Bodenanwendung

Mit dem Einsatz der Pflanzenkohle werden Böden vielseitig positiv beeinflusst.

Pflanzenkohle zur Bodenverbesserung

In den meisten Böden ist der Kohlenstoffgehalt so gering geworden, dass ein sich selbst erneuernder lebendiger Humusboden nur mit größtem Aufwand und über mehrere Generationen aufgebaut werden kann.
Bei regenerativer Landwirtschaft stehen Methoden zur Kohlenstoffanreicherung im Boden im Fokus. Hierbei spielt Pflanzenkohle eine entscheidende Rolle.

Organischer Dünger

Als Bodenverbesserer fördert Pflanzenkohle den Humusaufbau und das Pflanzenwachstum.

Je mehr Kohlenstoff sich im Boden anreichert, desto schneller kann sich der Boden regenerieren. Gute Böden in Deutschland haben rund 3% Humusanteil und sind von ständiger Düngung abhängig. Ab einem Humusanteil von 7% ist ein Boden selbsterhaltend und regenerativ. Pflanzenkohle hilft, den Humusanteil stark zu verbessern.

Pflanzenkohle ist wirkungsstark bei ausgelaugten und ermüdeten Böden. Aufgrund ihrer besonderen Zusammensetzung mit Nährstoffen und Spurenelementen, dient sie hier als Initiator für die Bildung von Bodenorganismen, die dann selbst Bodenkohlenstoff in Form von Humus aufbauen.
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Höhere Bodenqualität

Mit dem Einsatz der Pflanzenkohle werden Böden vielseitig positiv beeinflusst.

Das Porenvolumen vergrößert sich und Bodenverdichtungen werden aufgehoben, sodass der Wasser- und Lufthaushalt verbessert wird. Die Wasserspeicherfähigkeit wird erhöht, wodurch auch Trockenzeiten besser überstanden werden können. Der Boden wird insgesamt lockerer, wodurch weniger Überfahrten zur Bodenbearbeitung notwendig werden. Die Kationenaustauschkapazität wird erhöht und das mikrobielle Leben unterstützt. Der Nährstoff- und Basenhaushalt reguliert sich nun von allein und eine Humusmehrung ist zu verzeichnen. Die Nährstoffe Kalium und Phosphor werden mobilisiert und der Stickstoffhaushalt wird nachhaltiger. So können industrielle Dünger eingespart werden. Die gesamte biologische Aktivität nimmt zu. Dadurch kann sich zum Beispiel Mykorrhiza ausbilden. Bodenpathogene werden bekämpft, Bodenschadstoffe reduziert und das Pflanzenwachstum gesteigert. Das hat zur Folge, dass weniger Pestizide benötigt werden. Erträge und Qualitäten steigen und bleiben in Stressjahren stabil.

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